Lasst uns mit dem Herzen sprechen….

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Lasst uns mit dem Herzen sprechen....

Wenn wir aus dem Herzen sprechen, dann reagiert das Herz unseres Gegenübers darauf. Alles, was wir tief aus unserem Herzen tun, kann nur Reinheit und Liebe beinhalten, denn wir Menschen sind mit Liebe erschaffen worden. Ein anderer Gedanke wäre absurd. Gegenteiliges ist das Saatgut des Satans und dem kann man gut ausweichen, wenn man es geschickt macht.

Zwischen den Herzen gibt es viele geheime Wege. Ob bewusst oder unbewusst, jeder reist auf seinem eigenen Horizont. Es finden Überschneidungen statt, einiges deckt sich und man erlebt Zusammengehörigkeit und begegnet sogar überraschenden Ereignissen.

Für den Menschen gibt es so viele Ziele wie relative Wahrheiten und um diese Ziele zu erreichen, gibt es unterschiedliche Stufen, Brücken und Spiralen. Diejenigen, die eine engelhafte Menschlichkeit entwickelt haben und im Gleichgewicht mit den globalen Werten stehen sowie Respekt vor den Herzen haben, ohne sich mit ihnen anzulegen, zu reiben oder sie schlecht zu machen, laufen ihren eigenen Weg ohne einem „Verkehrsproblem” zu begegnen.

In der Welt dieser Menschen gibt es andere Farben, Formen, Kulturen, Denkweisen und andere Erkenntnisse, die nichts mit oberflächlichen Bildern zu tun haben. (düsük bir cümle oldu, türkcesi bile anlasilir degil benim icin). In ihren Tiefen befinden sich fortwährend eine stille Lebendigkeit, gleichgewichtige Aktivität und poetische Aktionen sowie eine begehrenswerte Schweigsamkeit und vorbildhafte Friedfertigkeit.

Die Oberfläche sollte uns nicht täuschen

Diese weisen auf der Oberfläche gelegentlich Echauffierungen, Überschäumungen, Wellen und Klagen auf. Man kann sie mit grün, blau und graphit Farben beschreiben, die das weite Meer verkörpert. Auch wenn sie augenscheinlich durchschnittlich leben, so befindet sich in ihrem tiefsten Inneren nichts, keine Spur von Schaum, kein Ton von Klagen und kein Strich Farbe.

Wir, einige Seltsame, haben jahrelang danach gestrebt diese Unermesslichkeit zu spüren; haben Menschen nicht nach ihrem rebellischen Aussehen eingeordnet, sondern nach ihren inneren Werten. Wir wollten die göttlichen Tiefen in ihnen sehen, ihre aktive Schweigsamkeit, ihre Farbenfrohheit und wir wollten ihre Schwächen als welche sehen, die behoben werden können. So wollten wir sie sehen und annehmen, denn anders können wir nicht denken. Die Leitgesetze des Islam erfordern dies und das hat gleichzeitig einen universellen Wert.

Leben und leben lassen

Wir haben versucht gleichsam zu hören, so zu fühlen und unsere Überlegungen an diese Prinzipien in dem Maße anzupassen, dass wir uns an unsere eigene Religion und eigene Philosophie klammerten, doch auf der anderen Seite andere Weltanschauungen, Philosophien und ihre Existenz als Realität ansahen. Wir benutzten das Motto: „Jeder soll nach seiner eigenen Fasson glücklich werden und jeder verdient Respekt” und begaben uns auf die Suche nach einem Zusammenleben mit Andersdenkenden.

Dank dieser Grundphilosophie haben wir niemanden nach seiner Religion, Glauben, Rechtsschule, Denkweise degradiert oder verletzt. Zuerst begannen wir damit, dass wir niemandem gleichsam geantwortet haben, wenn wir unterdrückt, ausgelacht, misshandelt wurden. Auch bei vielen Gelegenheiten, wo wir hätten Antworten können, haben wir geschwiegen. Wir haben uns nicht auf Streit, Unruhe etc. eingelassen. Gleiches mit Gleichem vergelten war unserer Meinung nach immer der falsche Weg. Wir haben nie darüber nachgedacht, den Wert des Menschen aufs Spiel zu setzen nur um Hass, Rache, Gewalt etc. wegen.

Wir sind wie der Schatten der Paradiesvögel

Dieses Gefühl, diese Gedanken und dieses Verständnis haben wir, ohne Verwirrung herzustellen, damit zum Ausdruck gebracht, in dem wir gelegentlich unsere Köpfe wie Straßenpflaster unter die Personen gelegt haben, denen wir menschliche Gefühle zuschrieben. Diese Haltung, wenn sie zur Zerstörung des Egos dient, ist Bescheidenheit und Selbstlosigkeit. Doch falls wir mit unserem Verhalten im Namen unserer Religion falsch gehandelt oder unwissend in Sünde verfallen sind, so soll Gott uns verzeihen. Wir haben immerzu den Satz gewimmert „Respekt vor dem Menschen” und wollten nie, dass irgendjemand unsere Existenz sieht. Darum haben wir den Weg gewählt wie Paradiesvögel immer nur zu schweben und nie zu landen, und damit nur mit unserem wertlosen Schatten zu existieren.

Auch haben wir nicht die geringste Erwartung von Menschen – außer eine menschliche Behandlung – für die wir alles tun, um sie glücklich zu sehen, sie zu respektieren und sie immer anzulächeln. Selbst diese Erwartung resultiert aus der Meinung, dass der Mensch für uns von Grund aus gut ist. Anders können und wollen wir nicht denken.

Auch während unsere Augen auf fast jeden gerichtet, unsere Herzen mit der Aufregung der gesamten Menschheit schlagen, wir mit der Aufmerksamkeit einer liebevollen Mutter vorgehen, hatten wir keinerlei Erwartungen.

Gute Beziehungen mit 72 verschiedenen Völkern

Wenn es so wäre, so hätten wir keine gute Beziehung mit 72 Völkern und könnten dies auch nicht fortführen. Schließlich sind Beziehungen, die darauf aus sind ein Profit zu schlagen, nicht von langer Dauer.

Mit diesen Überlegungen haben wir vor, unsere Beziehungen mit Menschen bis zum Ende fortzuführen, weil wir den Weg gewählt haben, sie als Kunstwerke Gottes anzusehen. Wir haben immer danach gehandelt und jedem unsere Liebe angeboten. Es gab welche, die so sehr verwirrt waren von uns, dass sie unsere Liebe mit Hass belohnten. Selbst das haben wir geschluckt und unsere menschlichen Gefühle und Gedanken vor Augen geführt.

Wir wollten, dass jeder von unserem Wasserfall der Liebe profitiert und ob es sich lohnt oder nicht, die Kriterien draußen gelassen und über den Dingen gestanden. Danach haben wir den günstigen Zeitpunkt abgewartet.

Der Mensch entbehrt nicht der menschlichen Eigenschaften

Ich vermute, dass es das mindeste ist, was wir von Menschen erwarten können, die nicht umsonst als Mensch erschaffen wurden. Das Gegenteil zu denken wäre absurd, denn der Mensch ist im Gegensatz zu den Engeln mit so viel potenziellem Reichtum bestattet.

Darum haben wir jahrelang unsere Wasserhähne aus Liebe bis zum Schluss offen gehalten und haben davon geträumt, dass die Plattform von Rache, Hass, Feindschaft, Intrigen und Verschwörungen durch dieses Wasser bereinigt werden. Die Mehrheit der Gesellschaft, die ähnlich denkt wie wir, schreibt folgende Worte:

Lass dich hören, oder hörst du mich nicht?
Jahre gibt es, da spiel ich mit deiner Phantasie
Ich lebe mit der Hoffnung, dass du kommst
………………………….
Mein Herz voller Hoffnung wartet auf dich;
Manchmal steigt es zum Himmel
Manchmal kriecht es auf dem Boden.
………………………….
Überall sind schmerzliche Hände, die Eulen feiern,
die Brücken sind eingestürzt, die Wege gibt es nicht mehr;
keiner geht zum Brunnen, die Brunnen ohne Wasser…
……………………………
Komm, wie in den Träumen, komm wie auferstanden!
Auf deinem weißen Pferde eines frühen Morgens;
Mit geschlossenen Augen betrachtet meine Seele dich,
komm wie in den Träumen, komm wie auferstanden!

Solche und ähnliche Laute gaben Millionen von Menschen von sich und der tiefblaue Zauber ergriff sie, überall wurde Liebe geflüstert. In dem Maße, dass, obgleich es zu Anfang genügen würde bescheidene Erwartungen zu erfüllen, es mutiert ist zu einer gewaltigen Größe und in jeder Gesellschaft die Hoffnungswelt bereichert hat, was inzwischen als Auferstehung und Erneuerung angesehen wird.

Kleine Lebewesen große Bedeutung

Die Größe Gottes hat sich darin wiederspiegelt. Gott gibt manchmal kleinen Lebewesen große Erfolge. Der Anlass ist zwar unwichtig, doch die Unendlichkeit Gottes wird darin durch seine Art und Weise unterstrichen. Wir haben in diesem Prozess ähnliches erlebt. Gott hat mit seiner unendlichen Größe durchschnittlichen Menschen die Türen dermaßen geöffnet, dass er sie aufsteigen ließ zu großen Königen und Regierenden. Sein Segen hat die teuflischen Seelen, die den Hass, Rachesucht, Feindschaft etc. verkörpern, zum Staunen gebracht. Sie waren regelrecht geschockt und mussten mit ihren Taten klarkommen oder sie hinterfragen.

Das Gute siegt

Ab dann haben die Helden der Toleranz mehr Gewicht in der Gesellschaft. Der Sand und die Erde in ihren Händen wandeln sich zu Gold, die Kohle zum Diamanten, das Gift zum Sirup.

Nun, die Höflichkeit trifft sich noch einmal mit Feinheit und die seit Jahren von Blut und Tränen gesättigten Herzen freuen sich auf ihre Erlösung und lächeln ihr Schicksal an.

Überall erwürgt das Licht die Dunkelheit und überall nimmt die Liebe den Platz von Rache, Hass und Feindseligkeit. Hass und Zorn werden angekettet und warten auf ihren Tod.

Wir freuen uns und erwarteten, dass es in Zukunft Leute gibt, die ihrer menschlichen Eigenschaften bewusst sind. Wir erwarten eine Stimme, das hoch oben auf den Wolken ertönt, frei von Streit, Lüge, Verleumdung und Korruption.

Aber es ist traurig, dass es in der Natur einiger Menschen liegt durch Feindschaft, Gewalt, Anarchismus und Verleumdung den heiligen Prozess zu bekämpfen und sich sogar Gleichgesinnte finden und viele Menschen zu gleichen Taten zwingen, obwohl 85-90 Prozent diesen Prozess gutheißen. Auch scheuen sie nicht davor, die Religion anzugreifen und alle Religiösen schlecht zu machen.

Jeden, der damit zu tun hat, haben sie gleich als „Fundamentalisten” abgestempelt – was auch immer das bedeuten soll – einige andere wiederum der Sektenmitgliedschaft bezichtigt und überall Flammen des Streits angezündet. Früher hatten sie sich unter roten Fahnen versammelt und dem Volk sowie dem Staat üble Worte zugeworfen; heute beschimpfen sie die Gläubigen und kotzen sich aus. Ob das eine Wirkung hat oder nicht sei dahingestellt.

„Wenn der Böse böses tun kann, hat das Opfer einen Gott;

Heute kann man dem Volke böses tun, doch morgen gibt es die Abrechnung bei Gott.”

Was gut ist, bewährt sich

Unser Schweigen resultiert aus unserem Charakter…Gleiches mit Gleichem vergelten ist in unserem Buche eine Ungerechtigkeit…dem Schlagenden ohne eine Hand und dem schimpfenden ohne Worte zu entgegnen ist der Vertrag zwischen uns und unserem Gewissen. Was sollen wir tun, Gott hat uns keine Zähne zum beißen und keine Krallen zum zerfetzen gegeben, da können wir nichts machen.

Außerdem handelt jeder nach seinem eigenen Charakter. Wir haben trotz unserem Charakter einen anderen Weg gewählt, weil wir es sonst für respektlos uns gegenüber empfinden und um mit Respekt zu handeln haben wir uns entschieden einzustecken anstatt auszuteilen.

Nun, ein allerletztes Mal haben einige ihren Seelenatlas auf den Tisch getan und wir hatten ebenso die Gelegenheit, unser geheimes Wissen (ledun) mitzuteilen. Ab heute werden wir uns immer so verhalten und versuchen respektvoll mit unserem eigenen Charakter umzugehen.

Wir halten unser Wort

Für ein Leben von kurzer Dauer werden wir keinen Kopf verletzen, kein Auge ausstechen, keine bösen Worte benutzen, keine Seele verletzen und mit den Worten von Yunus alle Menschen zur Liebe einladen. Und wir werden nicht davon abweichen folgende Worte als Ansatz zu nehmen: „Das Leid, das ich seit Jahren durchmache, die Folter, denen ich unterworfen wurde, die schrecklichen Ereignisse, die mir widerfahren…..alles soll vergessen und verziehen werden. In den 80 Jahren meines Lebens kenne ich keine weltlichen Freuden.

Ich habe mein Leben auf Kriegsfronten verbracht, wurde als Geisel in den Kerker gepackt und mein eigenes Land wurde mir zum Gefängnis gemacht. Monatelang wurde ich ferngehalten von sozialen Kontakten. Vor Kriegstribunalen wurde ich wie ein Schwerverbrecher behandelt. Ich habe denen verziehen, die mich von Ort zu Ort gezerrt, mir vieles unterstellt haben und mich ins Gefängnis bringen wollten.”

Ja, auch ich verspreche hiermit, dass ich diese Gefühle als ein rechter Gläubiger teilen werde.

Ich verspreche, mich über niemanden zu ärgern und niemandem was nachzutragen. Ich verspreche, dass ich auf diesem Weg den Tod lächelnd empfangen werde. Ich werde das Leiden für Gott und die Treue zu Gott gleichwertig wissen. Ich kann mich bei der Rechtsprechung Gottes nicht einmischen, aber ich werde keine persönlichen Dinge zur Rechenschaft ziehen oder anklagen. Das verspreche ich hiermit.

Dieser Text wurde übersetzt von “Gel Gönüllerimizle Konuşalım Demiştik” SIZINTI, Oktober 1999

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